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Genossenschaft gründen leicht gemacht

Eine Genossenschaft zu gründen ist nicht ganz unkompliziert – aber mit der richtigen Unterstützung durchaus gut machbar.
In diesem Beitrag zeigen wir, welche Möglichkeiten Sie bei der Gründung haben, wie sich eine vollständig begleitete Gründung vom Meisterkurs unterscheidet und welche weiteren Angebote sinnvoll sein können, wenn Sie Ihre bestehende Genossenschaft oder Unternehmensstruktur weiterentwickeln möchten.

Ist es schwer, eine Genossenschaft zu gründen?

Eine Genossenschaft zu gründen ist gut möglich – allerdings nicht ganz einfach.

Gerade im Vergleich zu anderen Gesellschaftsformen gibt es einige Besonderheiten, die bei der Gründung beachtet werden müssen. Deshalb ist es sinnvoll, sich professionelle Unterstützung zu holen.

 

Aus unserer Erfahrung mit rund 800 Genossenschaftsgründungen zeigt sich immer wieder: Wer die Abläufe, Unterlagen und Zusammenhänge kennt, kann den Gründungsprozess deutlich sicherer und strukturierter durchlaufen.

Dabei gibt es unterschiedliche Wege, eine Genossenschaft zu gründen.

Komplettbegleitung: Wir übernehmen die Gründung von A bis Z

Die erste Möglichkeit ist eine vollständig begleitete Genossenschaftsgründung.
Dabei teilen Sie uns mit, welche Ziele Sie verfolgen, welche Vorstellungen Sie haben und was Sie mit Ihrer Genossenschaft erreichen möchten.
Auf dieser Basis übernehmen wir die Umsetzung von A bis Z.


Das bedeutet: Sie liefern uns die notwendigen Informationen und Ihre Ideen – wir kümmern uns um die konkrete Ausarbeitung und den Gründungsprozess.
Auch wenn Ihre Vorstellungen zu Beginn noch nicht vollständig ausformuliert sind, kann die Beratung dabei helfen, die gewünschte Struktur zunächst gemeinsam herauszuarbeiten und anschließend umzusetzen.
Diese Variante eignet sich besonders für alle, die den Gründungsprozess möglichst weitgehend abgeben möchten.

Meisterkurs: Genossenschaft selbst gründen

Die zweite Möglichkeit ist unser Meisterkurs zur Genossenschaftsgründung.

Hier funktioniert der Prozess grundsätzlich anders:

Sie gründen Ihre Genossenschaft selbst – allerdings unter professioneller Anleitung.

Dafür erhalten Sie unter anderem ein umfangreiches Vorlagenpaket mit verschiedenen Satzungsvorlagen und weiteren Dokumenten, die Sie für Ihre Gründung benötigen.

Zusätzlich nutzen Sie unser Community-System. Dort können Unterlagen hoch- und heruntergeladen werden, Sie erhalten begleitende Informationen und können sich mit uns sowie mit anderen Teilnehmern austauschen.

Sie lernen also Schritt für Schritt, wie eine Genossenschaftsgründung funktioniert, und setzen die notwendigen Schritte anschließend selbst um.

Warum der Meisterkurs deutlich günstiger ist

Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Varianten liegt darin, wer die eigentliche Arbeit übernimmt.

Bei der vollständigen Gründungsbegleitung übernehmen wir die Umsetzung.

 

Beim Meisterkurs übernehmen Sie diese Arbeit selbst und greifen dabei auf unsere Erfahrung, Vorlagen und Unterstützung zurück.

Dadurch kostet der Meisterkurs nur einen Bruchteil dessen, was eine vollständig begleitete Genossenschaftsgründung kostet.

Gleichzeitig lernen Sie Ihre Genossenschaft von Anfang an deutlich besser kennen.

Die verwendeten Vorlagen basieren dabei auf den Unterlagen, die bereits bei rund 800 Gründungen eingesetzt wurden.

Ein weiterer Vorteil ist der Austausch mit anderen Personen, die sich zeitgleich ebenfalls mit ihrer Genossenschaftsgründung beschäftigen.

Weitere Möglichkeiten: Satzung, Unternehmensgestaltung und Vermögensschutz

Nicht immer geht es darum, eine Genossenschaft komplett neu zu gründen.

Vielleicht besitzen Sie bereits eine Genossenschaft und möchten lediglich Ihre Satzung verändern oder an neue Anforderungen anpassen.

Auch hierfür gibt es entsprechende Angebote und Meisterkurse.

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, zunächst die gesamte Unternehmens- oder Vermögensstruktur zu betrachten.

 

Das betrifft beispielsweise Themen wie:

  • Unternehmensstrukturen,
  • Erbschaftsteuer,
  • Wegzugssteuer,
  • Vermögensschutz
  • oder die grundsätzliche Gestaltung verschiedener Gesellschaften und Strukturen.

 

In solchen Fällen kann zunächst eine umfassende Beratung sinnvoll sein.

Alternativ können Sie sich auch hier viele Grundlagen selbst erarbeiten – beispielsweise über unseren Kurs zur Unternehmensgestaltung.

Warum Sie Ihre Genossenschaft selbst verstehen sollten

Unabhängig davon, für welchen Weg Sie sich entscheiden, ist ein Punkt besonders wichtig:

Sie sollten verstehen, wie Ihre eigene Genossenschaft funktioniert.

Es ist langfristig nicht sinnvoll, sämtliche Entscheidungen und Abläufe ausschließlich an externe Berater abzugeben, ohne die eigene Struktur nachvollziehen zu können.

 

Wer die grundlegenden Zusammenhänge seiner Genossenschaft versteht, kann besser einschätzen, welche Möglichkeiten bestehen, welche Entscheidungen sinnvoll sind und wie die Genossenschaft langfristig genutzt werden kann.

Denn am Ende tragen Sie selbst Verantwortung für Ihre Genossenschaft und deren Gestaltung.

Je besser Sie verstehen, wie Ihre Struktur funktioniert, desto größer ist die Chance, dass die Genossenschaft auch tatsächlich das leistet, was Sie sich von ihr erwarten.

Fazit

Eine Genossenschaft zu gründen ist nicht ganz einfach – mit der richtigen Unterstützung aber sehr gut umsetzbar.
Dabei können Sie grundsätzlich zwischen verschiedenen Wegen wählen.
Wenn Sie den gesamten Gründungsprozess abgeben möchten, kann eine vollständige Gründungsbegleitung sinnvoll sein. Möchten Sie hingegen selbst lernen, wie die Gründung funktioniert und dabei Kosten sparen, bietet der Meisterkurs eine entsprechende Möglichkeit.


Auch für bestehende Genossenschaften oder weitergehende Themen wie Satzungsänderungen, Unternehmensgestaltung, Erbschaftsteuer, Wegzugssteuer oder Vermögensschutz gibt es unterschiedliche Beratungs- und Kursangebote.
Entscheidend ist dabei letztlich nicht nur, eine Genossenschaft zu besitzen, sondern auch zu verstehen, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten sie Ihnen bietet.
Denn nur wenn Sie Ihre eigene Struktur nachvollziehen können, können Sie sie langfristig auch gezielt und verantwortungsvoll einsetzen.

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